Une simple visite au Louvre, un dimanche… Antiquités égyptiennes et bien sûr l’étonnement, elui que des millions de visiteurs éprouvent devant tant de beauté, devant tant de culture. 3ème millénaire avant J-C?
Où en étions-nous? perdus dans les forêts de ce qui n’était même pas encore la Gaule, peuple de chasseurs, n’ayant laissé que de rares traces peu evoluées, ne sacant ni lire ni écrire…
Et soudain cet éclair de lucidité! Sia cette époque nous avions été poussés vers l’Égypte? par né´céssité, par famine, par manque de travail? Nous aurions fini comme les Cananéens, pourtant bien plus cultivés, en tant qu’esclaves. Et s’il leur était venu l’idée de lancer un programme d#ìdentité nationale?
Et bien nous, au nom de concepts équivalents du citoyen, parce que nous n’aurions jamais sû tous les matins entonner un hymne au Dieu Horus, au Pharaon ou à Isis, déesse de beauté, eh bien, les ègyptiens nous auraient mis sur le premier radeau venu sous bonne escorte et nous auraient jeté de leur pays, peut-être mis en détention administrative ou autre.
L’identité nationale ne vaut que si elle fait place à la culture métissée ou prête au métissage pour s’enrichir et apporter les réponses aux bonnes questions: celles de l’humain, du sens de nos actes collectifs, de notre contribution à ce qui fait avancer. Les ressources humaines ne sont pas de l’ordre national mais de l’ordre humain. À ce titre seulement les cultures se sont de tout temps enrichies, remplacées et ont pû renaître comme le Phénix sous la cendre.


Hola,
Todo dinбmica y muy positiva!
Gracias
Ilias
Bonjour a tous,
Ich bin ein Deutsch-Franzose der in Deutschland wohnt und sich auch weiterhin mit seiner ersten bzw. zweiten Heimat beschäftigt und beobachtet was in der Grande Nation vor sich geht.
Ich wollte hier etwas schreiben zu einem Thema was in Frankreich gerade für sehr hitzige Diskussionen sorgt und was selbst jetzt nach Deutschland herüberschallt.
Es geht erneut natürlich um das französische Staatsoberhaupt Nicolas Sarkozy und eine zweite Person, doch dieses mal nicht seine Carla.
Die zweite Person ist Eric Besson, Minister für Immigration und « Nationale Identität ».
Um letzteres geht es auch in jeglicher Diskussion im Moment in Frankreich. Nationale Identität.
Es soll um alles gehen was die Franzosen eint oder geeint hat, von ihrem Bild der Grande Nation über die inneren Werte der Republik etc.
Zuerst jedoch etwas über Eric Besson. Er ist ein Ex-Sozialist der noch vor dem zweiten Wahlgang (Sarkozy/Royale) die Seiten gewechselt hat und von der Partie Socialiste zur UMP gewechselt hat.Er sagt von sich selber er sei Patriot. Geboren in Marrakesch und nach 17 Jahren nach Frankreich gekommen.
Übrigens soll er von Nicolas Sarkozy « meine Klinge » genannt werde, dazu jedoch später noch etwas.
Die Diskussion geht hauptsächlich um das Burka-Verbot und um die Rechte hzw. Pflichten der Muslime in Frankreich. Wieviel kann gestattet werden von der « fremden Kultur »?
Jedoch frage ich mich…all dies, die Muslime in Frankreich, ihre Kultur und auch die anderen Kulturen die wirklich vielfältig vorkommen in Frankreich, dies alles ist doch Teil von Frankreich?
Erstens sollte man in Frankreich, glaube ich, nicht von einer « fremden Kultur » sprechen oder etwas in diese Richtung denn es ist Teil von Frankreich. Es hat und wird auch in Zukunft das Leben und den Lebensstil in Frankreich prägen.Siehe man die Märkte in Marseille oder in Paris in denen man verloren gehen kann in einer Welt voller Geschmäcker und Düfte die alle nicht in Frankreich « erfunden » worden sind.
Zweitens sollte man doch gerade in Frankreich von einer weit größeren Toleranz ausgehen, betrachtet man die Geschichte des Landes, mit der Kolonisation der Länder etc. Ich meine damit, dass gerade Frankreich bezüglich dieses Themas Toleranz zeigen sollte, denn sie waren es auch die « einfach » einmarschiert sind und dort dann das Leben bestimmt haben. Meistens mit massiven Folgen.
Und drittens ist es meiner Meinung nach absolut inakzeptabel dass aus dem Munde von Politikern und Leuten in höheren Positionen Sätze kommen wie, » Die Burka ist auf dem französischen Territorium nicht willkommen. » oder dass man seinen Immigrationsminister « meine Klinge » nennt und von Nationaler Identität spricht. Beide Wörter in einem Satz, und ich glaube das geht vielen so, hat einen sehr sehr bitteren Beigeschmack.
Ebenfalls ist es eine Farce dass eine Kommission prüft ob man das Burka Verbot mit einer größeren Sicherheit im Straßenverkehr begründen könne.
Also wenn das nächste mal ein Motorradfahrer mit Helm, oder ein Fahrradkurier von Kehl nach Straßburg fährt: Achtung! Sie könnten festgenommen werden wegen « gesichtsfeldeinschränkender Gesichtsbedeckung », aber das auch nur wenn das Burka Verbot daran festgemacht wird.
Was bei der momentanen politischen Lage in Frankreich mich nicht verwundern würde.
Alles in Allem möchte ich mich vehement gegen so etwas aussprechen, denn so ist « mein » Frankreich nicht. Ich kenne ein anderes Frankreich, ein multikulturelles, in dem man an jeder Ecke etwas aus einer anderen Welt entdecken kann, in dem man Menschen trifft die einem Geschichten aus ihren Herkunftsländern erzählen die an Tausend und eine Nacht erinnern und einen in ihren Bann ziehen.
Ein Frankreich in dem einem eine Freundlichkeit entgegengebracht wird, die nicht nur in Frankreich entstanden ist sondern auch übernommen aus den « anderen » Kulturen die in Frankreich zuhause sind. Mit besonderer Betonung auf « zuhause »!
Als Schlusswort: Falls jemand mit dem Argument mir kommt « jaja aber die bösen die immer klauen und immer rumprügeln »
So etwas entsteht nur durch Gegenseitigkeit! D.h. wenn wir Bevölkerungsgruppen anders bezeichnen, anders behandeln, anders ansehen… wer ist denn dann bitte noch erstaunt dass diese Leute sich ausgegrenzt fühlen und Unmoral oder Unmut gegenüber dem Land entwickeln.
Menschengerechte Behandlung, faires Ansehen entgegenbringen, so etwas kann und wird Gesellschaften in Zukunft zusammenhalten und weiterbringen und nichts anderes.
Ich hoffe dass « mein » Frankreich wieder das allgemeine Frankreich wird und dass die Politik die im Moment vorherrscht sich ändert und wieder « positiv » wird.
Viele Grüße aus Deutschland.